Alltagstauglich? Bezahlen mit Bitcoin

Immer wieder hört man von der neumodischen Kryptowährung Bitcoin. Zunächst galt sie als nerdig, manche verbinden mit Bitcoin auch heute noch negative Assoziationen. Das hat zum Teil auch seinen Grund, wurde Bitcoin – als einziges wirklich anonymes Zahlungsmittel – schon häufig für kriminelle Machenschaften eingesetzt. So beispielsweise im Internet-Schwarzmarkt.

Doch eigentlich ist Bitcoin nichts schlechtes, ganz im Gegenteil: eine vollkommen anonyme Währung mit der wir online und stellenweise sogar schon offline bezahlen können. Auch Otto-Normalverbraucher sind von der Tatsache der vollkommenen Anonymität angetan. Wer hat sich nicht schon einmal überlegt, auf einer Casino Seite etwas Spielgeld zu verprassen, oder einem Webcam Girl ein paar Coins hinzuwerfen? Nichts, was der moderne, westlich geprägte Mensch von heute als verwerflich bezeichnen würde, finden zumindest wir.

Die Idee der Bezahlung mit Bitcoin im Alltag ist daher ebenso wenig verwerflich. Während Google, Apple und einige andere Großkonzerne ihre ganze Aufmerksamkeit der bargeldlosen Bezahlung – selbstverständlich mit ihren jeweils eigenen Bezahlsystemen – widmen, wird der Bedarf nach einer freien, unabhängigen Cryptowährung immer größer. Wollen wir wirklich abhängig und vollkommen offenherzig mit der virtuellen Währung eines US Konzerns bezahlen? Und somit jeden Schritt, jeden Einkauf überwachbar machen? Es geht auch anders!

Bitcoin Debit Karten könnten eine Alternative sein
Wer sich mit dem Thema Bitcoin beschäftigt, kommt irgendwann auch an so genannten Bitcoin Debit Cards vorbei. Dabei handelt es sich um Geldkarten, welche auf ein Bitcoin Wallett zugreifen können. Viele Anbieter gibt es noch nicht, doch die Zahl dürfte steigen sobald die Bekanntheit solcher virtueller Debitkarten wächst. Wir jedenfalls finden die Idee sehr interessant und sind gespannt auf weitere Entwicklungen im Bitcoin Markt.