Deutsche Bank fürchtet sich vor digitaler Konkurrenz

Die neuen Gegner der Deutschen Bank
Durch das aufstreben der Internetkonkurrenz muss die Deutsche Bank ihre Kosten rapide senken. Es kommt zu immer mehr Rivalitäten auch zwischen den Entwicklungsländern und der Bank. Nicht zuletzt der Verbraucher hat einen neuen Weg eingeschlagen, durch Online-Trading aber auch durch das zunehmende Einkaufen im Internet.

Der Deutsche Bank Co-Chef sagte in einem Interview, das in Zukunft nicht mehr ausschließlich gegen andere Banken Konkuriert wird sondern zunehmend gegen die Microsofts und Googles dieser Welt. Und auch ein neuer Stern steigt gerade am Finanzhimmel auf, der alle Banken in helle Aufruhr versetzt: Bitcoins.  Darum sei es um so nötiger die Kosten zu straffen um gegen diese Konkurrenten an zu kommen.

Auch für Laien sind reine Internetbanken meistens interessanter
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Hinzu kommt das Fitschen paneuropäische Banken fordert um gerade gegen diese Konkurrenz und gegen die Großbanken der Entwicklungsländer zu bestehen. Denn andernfalls werden wir in eine Abhängigkeit gezwungen von den führenden Wirtschaftsländern wie Russland, China, Indien und Brasilien, sagte er weiterhin. Es entstehen in diesen Ländern Große Banken die dank ihrer Einheitlichkeit und ihrer Heimatbetriebe sowohl Kostengünstiger als auch Produktiver arbeiten können. Der Deutschen Bank wurden nun Kostensenkungen von 4,5 Milliarden Euro verodnet die bis 2015 stattgefunden haben sollen.

Verkauf des BHF
Durch den baldigen Verkauf der Tochterbank BHF können Gelder eingenommen werden. Dies erhofft sich nun Fitschen. Nach wie vor ist Fitschen voller Zuversicht das dieser Deal schnell und unkompliziert über die Bühne gehen wird. So sagte er es in einem Interview zu dieser Thematik. Er habe alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet und am Käufer Benson liegt der Verzug auch nicht.

Zur Weihnachtszeit hatte die Nachrichtenagentur Reuters durch verschiedene Informanten erfahren, dass der Bafin nicht alle Unterlagen vorliegen und somit ein Verzug statt findet. Aus diesem Grund kann der Verkauf der BHF-Bank nicht dieses Jahr abgeschlossen werden.

Fitschen sagte weiterhin, das er sich nicht vorstellen können, dass die Finanzaufsicht den Verkauf unnötig herauszögern würde. Da die Finanzaufsicht die BHF- Bank doch viel lieber bei der Deutschen Bank sähe ist er sich sicher, dass wenn es anders wäre sich gewissen Nachteile auftun würden gerade gegenüber der 100 Beschäftigten. Laut Information zu folge wird die BHF für 400 Millionen an die Londoner Privatbank Benson verkauft.

Traditionelle Banken müssen künftig viel für einen Platz im digitalen Zeitalter tun. Einfache, halbherzige Beratungsleistungen werden nicht ausreichen. Premium Produkte wie etwa im VIP Shop der SWK Bank vorfindet sind nur ein Teil, der den Banken zum Erfolg verhelfen kann. Vor allem aber werden die günstigsten Gebührenstrukturen das Feld neu ordnen.