Hypothek: Was steckt dahinter?

Zuerst: Was ist eine Hypothek?
Eine Hypothek ist eine Art des Grundpfandrechtes. Ein Grundstück bzw. Immobilie wird belastet, um bei einem Kredit der Bank eine Sicherung zu bieten. Die Bank kann so bei Zahlungsunfähigkeit das Grundstück/ die Immobilie verkaufen um ihr Geld zu bekommen. Daher muss der Immobilien-Wert dem Kreditwert ähneln. In den meisten Fällen muss der Immobilienwert sogar noch höher sein, um Verlust beim nötigen Verkauf zu vermeiden. Jedoch muss der Kreditbeantragende nicht zwangsläufig Besitzer des Grundstücks/ der Immobilie sein. Der Besitzer kann auch für fremde Schuld für sein Besitz eine Hypothek bestellen.

Wie entsteht eine Hypothek?
Eine Hypothek dient immer zur Sicherung einer Forderung. Bei einer Hypothek wird im Grundbuch des Grundstücks ein Eintrag vorgenommen. Dieses wird beim Amtsgericht geführt. Der erwähnte Eintrag nimmt ein Notar gegen ein Honorar vor.

Wie erlischt eine Hypothek?
Die Hypothek kann durch zwei Möglichkeiten verfallen. In den meisten Fällen durch die vertragliche Aufhebung, also durch das Erfüllen der Forderung. In den unglücklichen Fällen durch Zwangsvollstreckung durch nicht-Erfüllen der Forderung. In diesen Fällen stehen die Betroffenen meist plötzlich ohne Obdach dar, was ein das Risiko der Hypothek darlegt. Daher sollten Hypotheken vermieden werden, wenn Unsicherheiten im Bezug auf die Erfüllung der Forderung besteht. Ist die nicht der Fall bietet eine Hypothek  als Grundpfandrecht eine recht gute Lösung dar.

Hypothek in der Schweiz?
In der Schweiz gibt es die Hypothek rechtlich gesehen nicht. Sie beschreibt lediglich umgangssprachlich das Darlehen. Die Schweiz besitzt an zwei Grundpfandrechten:
Zum einen der Schuldbrief, er ist ein Wertpapier, der zu Sicherungszwecken dient. Dieser ist eine eher weniger komplizierte Variante.
Und das zweite Grundpfandrecht ist die Grundpfandverschreibung, sie ist eine nicht in Wertpapier dargelegte Sicherung einer Forderung.