In Sachen Bewerbung herrscht Nachholbedarf

Das Thema der richtigen Bewerbung wird immer wieder diskutiert. Was soll rein, was lieber nicht, welche Bewerbung führt zum gewünschten Job. Innerhalb der letzten Jahre haben sich in diesem Punkt einige wenige Dinge verändert. Gleichgeblieben sind aber die Fehler, die in der Bewerbung gemacht werden und dann oft zu einer Ablehnung führen. Gerade in diesem Punkt ließe sich aber bereits die richtige Richtung einschlagen, wenn einige wenige Dinge stärker Beachtung finden würden.

Schon das Erscheinungsbild der Bewerbungsmappe sollte überzeugen. Weißes, gerade bedrucktes Papier, eine neue Bewerbungsmappe, die richtige Sortierung der Seiten. Alles, was auf den ersten Blick zu sehen ist und unsauber wirkt, führt fast durchgehend zu einer Absage. Hier ist es, wie im Leben selbst, der erste Blick entscheidet. Löst dies Unbehagen oder Missmut aus, wird auch aus dem Job nichts.

Tragen Sie Ihren besten Anzug, wenn Sie sich bewerben
© kreativfabrik1 (fotolia.com)

Das eigene Foto ist ein weiterer wichtiger Punkt. Das Foto sollte seriös wirken und zur jeweiligen Branche passen. Ein zukünftiger Verkäufer der mit verstrubbeltem Haar und ohne Anzug auf dem Foto zu erkennen ist, überzeugt keinen Chef, dass dieser die richtige Wahl ist. Für ein Bewerbungsfoto sollte immer ein professioneller Fotograf die Fotos machen. Eigene Ablichtungen sind dafür fast nie zu gebrauchen.

Die Bewerbung soll einen bleibenden positiven Eindruck hinterlassen. Es sollte die Bewerbung sein, die sich der Personaler oder Chef unter den Dutzenden oder Hunderten merkt. Die nicht in der Masse aller anderen untergeht. Eine vorgefertigte Bewerbung aus dem Internet oder Word eignet sich dafür nicht. Eine Bewerbung sollte selbst formuliert und geschrieben sein. Einer der schlimmsten Fehler ist es, immer die gleiche Bewerbung zu verschicken und nur die Anschriften und die Anrede zu verändern. Jede Bewerbung sollte in ihrer Form einzigartig sein, denn jedes Unternehmen ist dies auch.

Ehrlichkeit währt am längsten, lautet ein Sprichwort. Dies gilt auch für Bewerbungen. Sich selbst nicht ehrlich zu präsentieren, Dinge zu erfinden oder aus Scham wegzulassen, mag in der Bewerbung selbst unbemerkt bleiben. Spätestens bei einem folgenden Bewerbungsgespräch werden aber eben diese Sachen zu einem echten Fallstrick.
Und eines ist sicher: Als unerfahrener Interessent profitiert man von einem Headhunter Netzwerk.